Bücher, die die Reisesehnsucht wecken …

Veröffentlicht: 20. April 2020 in 2 News, 3 Presse

Diese Woche in der Rhein-Neckar Zeitung. Unter dem Titel „Welche Reisebücher sich lohnen“ stellt die Zeitung u.a. auch meinen „Letzten Stollen“ vor.
Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob es momentan eine gute Idee ist, derlei Sehnsüchte zu wecken, wenn die Erfüllung so fern scheint … ich wär ja schon zufrieden damit, in Gmunden eine Runde am See spazieren zu dürfen …

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Nr. 1!

Veröffentlicht: 10. April 2020 in 2 News

Man kann sich daran gewöhnen! Vielen Dank allen Buchhändlerinnen und Buchhändlern, die sich in dieser Zeit den Buckel krumm schuften, um wenigstens ein paar unserer Bücher an die Leserinnen und Leser zu bringen. Und ein großes Dankeschön den letzteren, die uns trotz geschlossener Buchhandlungen treu bleiben!

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Oberösterreicher des Tages

Veröffentlicht: 9. April 2020 in 2 News, 3 Presse, Uncategorized

Es gibt sogar noch gute Nachrichten …

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Bestseller Wagner’sche

Veröffentlicht: 8. April 2020 in 2 News, Uncategorized

Obwohl sie so weit weg ist, eine meiner Lieblingsbuchhandlungen.
Hoffentlich ist sie bald wieder offen!

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Anstatt einer Lesung …

Veröffentlicht: 28. März 2020 in 2 News, 5 Audio & Video

Eine meiner Lieblingsszenen aus „Letzte Bootsfahrt“, dem 3. Gasperlmaier-Krimi. Gasperlmaier muss mit seiner Mutter am Freitagabend zum Essen ins Gasthaus.

Ein kleiner Appetitanreger …

Veröffentlicht: 15. März 2020 in 2 News, 5 Audio & Video

Nun sind ja die Buchhandlungen zu – dennoch nicht vergessen: Fast alle österreichischen Buchhandlungen schicken Euch Bücher auch zu – meist zu den gleichen Bedingungen wie der Online-Riese! Gerade jetzt geht es darum, Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten!

Einkaufen in Zeiten der Krise

Veröffentlicht: 14. März 2020 in Kolumnen

„Nein!“ sage ich zu meiner Frau und schüttle den Kopf. „Morgen gehe ich einkaufen. Das ist wie vor Weihnachten. Nur was für die ganz Harten.“ Das machen wir nämlich immer so. Meine Frau sorgt für Glanz in der Hütte, und ich werfe mich ins Getümmel. „Und dazu muss man sich antizyklisch verhalten!“, erkläre ich mit erhobenem Zeigefinger, um mir die nötige Aufmerksamkeit zu sichern. „Ich fahre, sobald ich wach werde. Noch vor dem Frühstück.“ Meine Frau nickt. Sie schaut schon so skeptisch, ich kenne das. „Aber nicht zuerst Weinkartons einladen und beim Whiskyregal stöbern!“, ermahnt sie mich noch. „Das Gemüse ist sicher zuerst aus!“ Ich lächle überlegen und wische ihre Bedenken mit einer Handbewegung zur Seite. Ich weiß, wie man in Krisenzeiten einkauft.

Am Samstag erwache ich um 7:25 und bin um 7:40 auf dem Parkplatz des Supermarkts. Am Heiligen Abend ist um diese Zeit noch nicht viel los gewesen. Heute ist der Parkplatz fast voll. Ich parke ein und beruhige mich mit dem Gedanken, dass um zehn Uhr auf dem Parkplatz die Hölle los sein wird und keiner mehr rein oder raus kann. ES gibt sogar noch Einkaufswagen, und der dunkelhäutige Augustin-Verkäufer am Eingang grüßt und lächelt entspannt wie immer. Ich muss gestehen, ich bin ein wenig nervös, reiße eine Packung Vogerlsalat an mich und nehme mir vor, erst später das Ablaufdatum zu überprüfen. Sonst wühle ich mich nämlich immer gleich nach hinten durch, denn dort lagern die frischesten Packungen. Dazu, scheint mir, ist heute keine Zeit. Die Gemüseabteilung ist gut gefüllt, doch es gibt keine Paprika. Ich schlucke tapfer hinunter, denke insgeheim, das ist wie im Krieg, und kaufe stattdessen Weißkraut. Das hält wenigstens länger. Eigentlich mag ich keine Krautfleckerl, aber in Krisenzeiten muss man über solchen Kleinigkeiten stehen. Ich schiebe meinen Wagen also zum Nudelregal. Dort ist ein Stau entstanden, der sich sicherlich nicht dadurch auflösen wird, dass einer rechts an mir vorbeidrängt und eine aufgeregte Pensionistin mir ihren Einkaufswagen gegen den Hintern stößt. Schließlich ergattere ich ein Paket Bio-Vollkornfleckerl. Spaghetti gibt es keine mehr, aber das Regal mit den Bio-Vollkornnudeln ist prall gefüllt, wie unangetastet. Anscheinend haben meine Mitmenschen Angst vor Bioware. Ich nehme im Vorbeifahren, weil er schon daliegt, noch rasch ein wenig Käse mit – meine Frau wird mir später erklären, der werde für mindestens ein halbes Jahr reichen. Ich aber finde, der kann schneller aufgegessen sein, als man das heute noch vermutet.

Nachdem die Grundnahrungsmittel im Wagen verstaut sind, schaue ich auf dem Weg zur Frischfleischtheke rasch in der Allee für alkoholische Getränke vorbei. Jameson ist aus. Ich kann es nicht fassen. Das grüne Schild baumelt noch da: Special Edition St. Patrick’s Day – Sie sparen 4 Euro. Ich schüttle den Kopf und schiebe meinen Wagen entschlossen weiter. Was müssen die ausgerechnet in Krisenzeiten den Whisky verschleudern? Der St. Patrick’s Day ist ohnehin abgesagt. Nur, damit dann Menschen wie ich, die das irische Gold wirklich brauchen, vor leeren Regalen stehen?

Drei Schweinsschnitzel, habe ich mir vorgenommen, werde ich kaufen. Damit wir wenigstens noch ein letztes Mal, bevor wir nur mehr Linsensuppe und Bohnensalat … Ich verdränge diese traumatischen  Gedanken. Die Fleischtheke quillt über vor Schweine- Kalb- und Rindfleisch, von den Hühnern in der Kühlung hinter mir ganz zu schweigen. Ich überlege kurz, ob ich vielleicht noch ein Huhn mitnehmen soll. Wer weiß, ob … Ich ermahne mich, nicht hysterisch zu werden.

Klopapier gibt es natürlich nicht. Dort, wo es sich sonst stapelt, hat man einen Berg Küchenrollen aufgebaut. Heißt das, wir müssen uns in Zukunft mit Küchenrolle den … ich spüre ein leichtes in der Darmgegend und muss schlucken. Passiert mir immer kurz vor der Panik.

Die Schlangen an den Kassen sind lang. Der Ruf nach der Öffnung einer weiteren Kasse bleibt mir im Hals stecken, als ich gerade noch rechtzeitig merke, dass alle Kassen bemannt sind. Befraut, vielmehr. Neben mir steht einer mit vier Kisten Bier im Wagen, oben drauf eine Palette Energydrinks. Sonst nichts. In Zeiten der Krise, denke ich mir, muss man wohl Prioritäten setzen. Wieder stößt mir ein Wagen unsanft gegen den Hintern. Ich sehe einen Berg Küchenrollen und Zwieback hinter mir, erst auf den zweiten Blick erkenne ich die ältere Dame vom Nudelregal hinter ihrem Stapel wieder. Meine Frau ruft an. Ob ich die Flüssigseife eh nicht vergessen habe. Natürlich nicht. War aber schwer zu finden, und nur mehr wenig da. Ich erkläre ihr, wie stressig der Einkauf ist und kann mir einen Seitenhieb auf Menschen, die Küchenrollen horten, nicht verkneifen. Hoffentlich hat sie es gehört.

Zu Hause wasche ich mir sofort die Hände. Immerhin habe ich die Griffstange eines Einkaufswagens berührt, und wer weiß …

Nachtrag, 14:00: Ich habe den Rohschinken für die Pizza vergessen und muss noch einmal in den Supermarkt. Außerdem möchte ich einmal einen leeren Supermarkt sehen und meine Mitmenschen mit Fotos von blankgefegten Regalen unterhalten. Leider gibt es noch alles. Sogar Paprika. Eine Frau fragt nach Karotten. „Wir haben nur mehr das, was da liegt!“, seufzt eine Angestellte, die offensichtlich am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angekommen ist.

Buchhandlungen zur Zustellung offen!

Veröffentlicht: 13. März 2020 in 2 News

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Schließung aller Buchhandlungen ab Montag, 16.3., trifft uns Autor/innen und Leser/innen natürlich hart. Verzweiflung ist dennoch fehl am Platz, denn nahezu alle österreichischen Buchhändler/innen liefern Ihnen Ihre Bücher auch nach Hause, was leider viel zu wenig bekannt ist.

Ihr müsst nicht gleich zum online-Monopolisten Zuflucht nehmen, auch kleine und kleinste Buchhandlungen bieten Onlineshop und Zustellservice, meist gratis ab einem bestimmten Rechnungsbetrag, manchmal sogar gratis ohne Mindestbestellmenge – ein wenig recherchieren zahlt sich aus!

Also – ein Buch bei einer österreichischen Buchhandlung bestellen, auspacken, und dem momentan so schwierigen Alltag für ein paar Stunden entfliehen! Ich wünsche euch – trotz allem – ein schönes Wochenende!

 

Thalia Nr.1

Veröffentlicht: 12. März 2020 in 2 News

Liebe Leserinnen und Leser!

Manche mögen vielleicht einwenden, dass es in der gegenwärtigen Situation Wichtigeres gibt, als Bestseller abzufeiern. Sie haben Recht, durchaus. Ich persönlich fühle mich momentan durch einen medialen Overkill mehr bedroht als durch den Virus. Wir alle brauchen Ablenkung, vor allem von der Klopapier- und Spaghettikrise. Ich selbst war gestern, an meinem freien Tag, auf dem Loser Skifahren. Es hat gestürmt und geregnet, nach zwei Stunden war ich durchnässt. Nebenbei, auch die Zwergerl des Kindergartens Altaussee haben der Witterung getrotzt. Und wisst ihr was? Ich habe die ganze Krise vergessen. Jeder Schwung auf der Piste, jeder Regentropfen, der mir ins Gesicht geklatscht ist, hat mich befreit. Also: Vermeidet ruhig Sozialkontakte, aber packt dafür ein Picknick ein (und ein paar Blatt Klopapier), steigt auf den Berg, umrundet den See, taucht ein in den Wald. Ein schönes Wochenende. Trotz allem!

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Nr. 1!

Veröffentlicht: 12. März 2020 in 2 News, 8 Veranstaltungen

Danke, Morawa! Die erste Bestsellerliste, wo mein „Letzter Jodler“ tatsächlich auf Platz 1 auftaucht. Danke allen Leser/innen und Buchhändler/innen! Alle Lesungen für März sind derzeit abgesagt oder verschoben – umso mehr Zeit zum Lesen!

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