Archiv für die Kategorie ‘2 News’

Vorbesteller – Nr. 1!

Veröffentlicht: 9. Mai 2021 in 2 News

Bei den vorbestellten Büchern von Thalia liegen wir schon mal auf Nummer 1. Das lässt hoffen!

Ab 16.9. ist es so weit: Die 10. Achensee Literatour findet nun doch endlich statt. Zum 10. Jubiläum erschien eine Anthologie mit Kurzkrimis unter dem Titel „Nur der See sah zu“ Zur Präsentation der Anthologie und des Festivalsprogramms fand kürzlich ein Pressegespräch im „Atoll“ in Maurach am Achensee statt. Ich durfte dabei sein und meinen Anthologiebeitrag präsentieren. Kleiner Tipp: Das Pressegespräch beginnt bei 4:38. davor gibt’s nur ein Standbild.

Mörderische Karlich-Show

Veröffentlicht: 28. April 2021 in 2 News, 5 Audio & Video

Heute 16:00 auf ORF II gibt es ein Barbara-Karlich-Special: 6 österreichische Krimiautor/innen plaudern darüber, warum sie sich ausgerechnet dieses Genre für ihre literarische Tätigkeit ausgesucht haben.

Mit dabei – von links nach rechts: Claudia Rossbacher, Marc Elsberg, Ursula Poznanski, Herbert Dutzler, Alex Beer, Andreas Gruber.

Eine fantastische Rezension von „Die Welt war eine Murmel“ bei „KEK in Wien“ (steht für Kunst-Essen-Kino). Herzlichen Dank an Alexandra Wögerbauer-Flicker, auch für die wunderbare Collage mit dem Buch!

Leider entfällt auch heuer die Leipziger Buchmesse. Deshalb hat Literadio online mit mir gesprochen. Normalerweise werden die Beiträge ja direkt auf der Buchmesse aufgenommen und ausgestrahlt. Hoffentlich im Herbst in Frankfurt wieder!

Am Mittwoch, 28.4., gibt es ein Barbara-Karlich-Special: 6 Krimiautor/innen aus Österreich stehen Rede und Antwort. Mit dabei sind (von links nach rechts) Claudia Rossbacher, Marc Elsberg, Ursula Poznanski, Herbert Dutzler, Alex Beer, Andreas Gruber). Es wird garantiert ein mörderisches Vergnügen!

Wäre ja ein Wunder, wenn dieses Jahr anders begänne, als das letzte geendet hat – mit Absagen, beziehungsweise Verschiebungen. Das Festival „Achensee Literatour“ musste wegen der Pandemie auf den Herbst verschoben werden und findet nun von 16.9.-19.9. statt.

ABER!

zwei Termine sind – trotz Pandemie – auch im Frühjahr fix:

Am 30.4. um 10:00 gibt es eine Online-Pressekonferenz zum Festival, an der ich ich teilnehmen darf.

Am 3.5. erscheint die Anthologie zum Festival, „Nur der See sah zu“

Im Rahmen der Pressekonferenz wird es mir eine Freude sein, eine Leseprobe aus meinem Beitrag „Stocks Hunger“ präsentieren zu dürfen. Ein kleiner Vorgeschmack:
Chefinspektor Romed Stock aus Innsbruck hat (fast) immer Hunger. Deswegen ist es kein Wunder, dass sein Bauch im Dienstwagen schon fast das Lenkrad berührt. Seine größte Sorge ist allerdings die neue Kollegin, die ihm zugeteilt wurde – eine drahtige Triathletin. Da bereitet ihm die Leiche im Elektroboot auf dem Achensee fast weniger Kummer …

Der Band enthält Kurzkrimis von Wiebke Lorenz, Martin Kolozs, Nicola Förg, Herbert Dutzler, Joe Fischler, Tatjana Kruse, Lena Avanzini und Alex Beer.

Barbara Echsel-Krönjäger hat für Radio Steiermark einen sehr liebevollen Beitrag über „Die Welt war eine Murmel“ gestaltet. Noch bis Samstag auf der ORF Radiothek zu hören!

Bald hat das Warten ein Ende: Gasperlmaiers 9. Fall wartet auf die Lösung!
Ein an sich vorzügliches Knödelmenü bekommt einer Hilfsköchin überhaupt nicht …
Erscheinungstermin: Voraussichtlich Juli – in neuem Design mit „facelift“!

Eine tote Köchin und viele kalte Spuren: Wer braut hier ein böses Süppchen und verdirbt sogar Franz Gasperlmaier den Appetit?

Großkopferte in Altaussee und ein Mord im Catering-Zelt
In Altaussee wimmelt es wegen eines russisch-österreichischen Gipfels vor Polizei – und die fremden Beamten verdrängen Postenkommandant Gasperlmaier einfach von seinem Schreibtisch. Da ist er fast ein bisschen froh, als eine tote Köchin gefunden und deshalb seine Lieblingskollegin Dr. Kohlross nach Altaussee beordert wird. Endlich eine Vertraute! Ermordet wurde die junge Frau an ihrem Arbeitsplatz, einem Cateringzelt. Hatte der Mord etwas mit dem Gipfeltreffen zu tun? Oder führt die Spur in die Gastronomie? Und warum hat die Tote einen falschen Namen benutzt?
Auch privat gerät für Franz Gasperlmaier die geliebte Routine durcheinander: Seine Tochter bringt eine neue Liebe mit nach Hause, und mit einer Schwiegertochter hat Gasperlmaier nicht gerechnet …

Kennst du Franz Gasperlmaier? Nein? Dann wird’s Zeit!
Franz Gasperlmaier, jenseits der 50 (wie weit jenseits, verraten wir hier nicht, es wäre ihm wahrscheinlich nicht recht), Familienvater, Polizist. Zurückhaltend (man könnte sagen schüchtern, aber das wäre ihm wohl auch nicht recht), zuweilen mit einem ausgeprägten Talent fürs Ins-Fettnäpfchen-Treten. Ehrlich, denn mit dem Lügen ohne rot zu werden hat er so seine Schwierigkeiten. Hohe Geschwindigkeiten sind nicht seine Sache (auch nicht der Fahrstil von Frau Dr. Kohlross), wenn es aber notwendig ist und vor allem, wenn es um Menschenleben geht, kann er blitzschnell handeln.
Acht Fälle hat Franz Gasperlmaier schon gelöst. Er ist sich treu geblieben und hat sich trotzdem weiterentwickelt, ist über sich hinausgewachsen. Er hat spektakuläre Morde aufgeklärt, sei es im Volksmusikmilieu oder im Trachtenbusiness, er hat sich als Trommelweib verkleidet, um inkognito zu ermitteln, er hat Verbrecher per Boot, Auto und in Wanderschuhen verfolgt, er hat seine Kinder ein ganzes Stück älter werden sehen, er hat zwischenzeitlich abgenommen, aber dennoch nie den Appetit verloren. Und er freut sich ganz bestimmt darauf, deine Bekanntschaft zu machen

Urlaubsidylle oder touristischer Ausverkauf? Ausflug ins Ausseer Land
Urlaubsdestination, Landidylle, Bergpanorama: Herbert Dutzler nimmt dich mit auf einen Ausflug ins Ausseer Land. Er lässt dich auf Berge und in Täler schauen und zwischen Loser und Grundlsee das eine oder andere Schnapserl-Aroma wittern. Seine Zuneigung für die Salzkammergut-Region und ihre Menschen ist auf jeder Seite spürbar, gleichzeitig zeigt er aber auch die negativen Seiten des ländlich geprägten Lebens auf: verschworene Einheimische, die mit Auswärtigen nichts zu tun haben wollen, Vermarkung von Tracht und Brauchtum … All dem widmet er sich mit Augenzwinkern und einer Portion Humor, die genauso groß ist wie ein Altausseer Stamperl …

Bestseller – Platz 9

Veröffentlicht: 14. März 2021 in 2 News, Uncategorized

Zum vierten Mal in den Top Ten der Bestsellerliste Hardcover – ich nehme gerne auch Platz 9. Auch bei den Monatsbestsellern im Februar hat es zu Platz 9 gereicht! Ich bin stolz auf meinen Sigi!

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Siegfrieds Fragebogen – Teil 3

Veröffentlicht: 22. Februar 2021 in 2 News

Wie Ihnen sicherlich auffallen wird, beantwortrt Siegfried die Fragen etwas ausufernd. Obwohl er sich mit manchen davon recht schwer tut, weil sie eigentlich für Erwachsene gedacht sind. Da aber Siegfried mit seiner etwas überschießenden Phantasie einen Hang zum Schwafeln hat, redet er sich eigentlich meist ganz gut heraus.

Welche geschichtlichen Gestalten verachten Sie am meisten?

Im Advent ist die Serie „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ im Fernsehen gelaufen. Ich kenne die Geschichte ja schon vom Buch. Da gibt es einen schwarzen Sklaven, Jim, der mit Huck Finn flieht. Er hat ständig Angst, dass er wieder eingefangen wird. Und da gibt es sicher geschichtliche Gestalten, die schuld daran sind, dass Jim ein Sklave war. Zum Beispiel den Präsidenten der USA. Und den verachte ich dann natürlich, weil er so was zugelassen hat.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten?

Das war in einem der tollsten Filme, die ich gesehen habe. Da versucht irgend so ein fieser Beamter die Familie Thoma aus dem Haus zu vertreiben. Und Ludwig schafft es, die ganzen Gendarmen und so weiter wieder zu vertreiben, mit Knallerbsén und Rauchbomben, und so. Das war eine phantastische militärische Leistung.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?

Ab dem nächsten Schuljahr sollen wir alle Schulbücher gratis bekommen. Dann brauchen wir endlich nicht mehr die gebrauchten Bücher von der Ulli Gehbauer kaufen, das ist mir sowieso peinlich. Weil die Gehbauers dann natürlich wissen, dass wir uns keine neuen Bücher leisten können. Aber nach Italien fahren, dass kann sich die Familie Niedermayr leisten, wird dir gehässige Frau Gehbauer dann hinter unserem Rücken tratschen. Und die Monatskarte nach Seeklausen, die ist dann auch gratis. Da braucht der Papa dann nicht mehr jammern, dass es gescheiter gewesen wäre, wenn ich gleich hier in die Kastenkirchener Hauptschule gegangen wäre. Das, finde ich, wird eine tolle Reform.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?

Vor kurzem habe ich im Fernsehen die Olympischen Spiele gesehen. Ich weiß nicht, warum, aber Opa möchte immer das Geräteturnen sehen. „Das sind Kerle!“, ruft er da immer wieder dazwischen, „Hart wie Grubenstahl und zähl wie Leder“, schreit er. Ich habe keine Ahnung, was er damit meint. Aber, wie die Männer sich an den Ringen hochstemmen und auf dem Reck herumwirbeln, das würde ich auch gerne können. Vor allem, weil es mit meiner eigenen Körperbeherrschung ja nicht allzuweit her ist. Wenn ich an die Ringe muss, dann hänge ich dort wie ein nasser Sack. Der Wolf macht sich dann manchmal den Spaß, mich hochzuziehen, sodass ich mit den Zehen einen halben Meter über dem Boden hänge. Die Panik, abzustürzen, verleiht mir ungeahnte Kräfte, und so dauert es oft bis zu fünf Sekunden, bis meine schweißnassen Hände den Halt verlieren und ich zu Boden stürze. Der Wolf ist unser Turnlehrer.

Wie möchten Sie sterben?

Überhaupt nicht. Bis ich alt bin, hat man Zellaktivatoren erfunden, mit denen man ewig leben kann. Das kann man in den Perry-Rhodan-Heften nachlesen. Ich muss natürlich schauen, dass ich genug Geld verdiene, dass ich mir einen solchen Zellaktivator leisten kann.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?

Leider gibt es noch viele Dinge, die ich nicht verstehe. Und die man auch nirgends nachschlagen kann. Zum Beispiel, wie man eine Freundin findet und was man dann mit ihr anfängt, wenn man, zum Beispiel so wie ich, kein Geld hat, dass man mit ihr ins Kino oder essen geht. Ich verstehe auch nicht, wie man Latein lernen kann und was man dann damit anfängt. Dem Herbert sein Bruder, der geht nämlich schon in die dritte Klasse und gibt unglaublich damit an, dass er auf Lateinisch erzählen kann, dass ein Bauernhof abgebrannt ist. Wenn ich länger nachdenke, fallen mir so viele Dinge ein, die ich nicht verstehe, dass ich zugeben muss: Meine geistige Verfassung ist verzweifelt!

Ihr Motto?

Ich musste zuerst nachschauen, was „Motto“ heißt. Zuerst habe ich gedacht, es ist sowas Ähnliches wie ein Moped. Das möchte ich natürlich haben, wenn ich 16 bin. Es ist, glaube ich, die Voraussetzung dafür, eine Freundin zu haben.

Dann habe ich nachgeschaut und herausgefunden, dass ein Motto ein Wahlspruch ist. Dann habe ich nachgeschaut, was ein Wahlspruch ist, und das ist Gottseidank auch in unserem Lexikon gestanden. Da hat es geheißen, ein Wahlspruch ist eine prägnante Zusammenfassung der Ziele eines Menschen oder einer Gruppe. Dann wollte ich nachschauen, was „prägnant“ heißt, aber das steht leider nicht im Lexikon. Dann habe ich die Frau Professor Schlierberger gefragt, und die hat gesagt, das heißt einfach kurz. Da habe ich mich dann gefragt, warum dann im Lexikon nicht einfach „kurz“ sondern „prägnant“ steht. Und jetzt soll ich meine Lebensziele kurz zusammenfassen. Vielleicht, dass ich nie Hunger haben muss und bald eine Schreibmaschine bekomme.

Siegfrieds Fragebogen – Teil 2

Veröffentlicht: 17. Februar 2021 in 2 News

Was schätzen Sie bei Ihren Freundinnen und Freunden am meisten?

Ich hab leider nur einen Freund, und das ist der Herbert. Der geht mit mir in die Klasse und wohnt auch in Kastenkirchen. Das Problem mit ihm ist, dass er in letzter Zeit sehr fromm geworden ist, fast ein kleiner Betbruder. Er glaubt immer, dass sich alle Probleme in Luft auflösen, wenn er die Hände faltet und die Augen zum Himmel verdreht. Das Gute an ihm ist, dass er eigentlich immer damit einverstanden ist, wenn ich vorschlage, was wir am Nachmittag machen.

Ihr größter Fehler?

Ich bin immer hungrig und esse zu viel. Papa meint, ich lese auch zu viel und mache zu wenig Sport. Fehler mache ich leider auch beim Rechnen, weil ich immer hudle, aber im Rechtschreiben macht mir niemand was vor!

Ihr Traum vom Glück?

Sehr schade finde ich, dass Winnetou in Band 3 stirbt – da hätte sich Karl May schon noch etwas Zeit lassen können. Ein paar weitere Bände hätten zu meinem Glück beigetragen. Dann soll Oma so lange leben wie ich, damit ich immer ihre Bauernkrapfen zu essen bekomme. Es soll verboten werden, in der Schule Fußball zu spielen. Und ich möchte einmal am Meer wohnen.

Was wäre für Sie das größte Unglück?

Das größte Unglück wäre, wenn Büchereien und Buchhandlungen zusperren, denn dann könnte ich nichts Neues mehr lesen. Das zweitgrößte Unglück wäre, wenn ich blind werden würde, denn ich hab es schon einmal probiert mit der Blindenschrift, das kapier ich nie. Und dann könnte ich nur mehr Radio hören.

Was möchten Sie sein?

Ich möchte schlank und attraktiv sein. Weil, ich will auch einmal eine Freundin haben, wenn ich auch noch nicht genau weiß, was man mit einer solchen anfangen könnte. Und leider ist es für leicht Übergewichtige mit Brille nicht so leicht, eine Freundin zu finden. Der dicke Lehrling vom Metzger Huber, der hat nämlich auch eine Brille und keine Freundin. Obwohl er schon sechzehn ist.

Ihre Lieblingsfarbe?

Meine Lieblingsfarbe ist so dunkelweiß, wie das Anzug vom Winnetou.

Ihre Lieblingsblume?

Taubnessel. Da kann man die Blütenblätter auszuzeln, und das schmeckt süß.

Ihr Lieblingsvogel?

Backhendl.

Ihre LieblingsschriftstellerInnen?

Ich glaub, das hab ich schon gesagt. Karl May. Und das zweitbeste Buch danach heißt „Huckleberry Finn“. Aber ich weiß nicht, wer das geschrieben hat. Es spielt auch in Amerika, wie Winnetou.

Ihre Lieblingsnamen?

Karl. Old Shatterhand heißt nämlich Karl. Winnetou sagt immer „Scharlie“ zu ihm. Dann noch Nscho-Tschi und Ribanna.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Rahmsuppe. Und wenn mich wer in der Schule sekkiert.