Archiv für die Kategorie ‘4 Rezensionen’

Servus TV

Veröffentlicht: 24. Oktober 2016 in 2 News, 3 Presse, 4 Rezensionen, Uncategorized

Thomas Rottenberg bespricht im „Servus TV Frühstück“ „Die Einsamkeit des Bösen“. Ich weiß nicht, wie lang das Video noch online ist, die Buchbesprechung beginnt bei ca. 7:00. Wer’s nicht mehr schafft: Es hat ihm sehr gut gefallen!

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Niks Bücher Blog

Veröffentlicht: 24. Oktober 2016 in 2 News, 4 Rezensionen, Uncategorized

Sehr erfreuliche Rezension!

niks-blog

Herzlichen Dank, Helga Plautz, für das Präsentieren meines Buches in der ORF-Sendung „Guten Morgen Österreich„. Und nicht nur dafür, sondern auch für die überaus herzliche Aufnahme in ihren Buchhandlungen bei meinen Lesungen in Weiz und Gleisdorf!ORF-plautz

Letzter Kirtag

Veröffentlicht: 4. Januar 2016 in 2 News, 4 Rezensionen

870.jpg.thumb-243x243-keepratioDie allerneueste Kundenrezension zu „Letzter Kirtag“ auf amazon möchte ich euch nicht vorenthalten. Vor allem, wo ich – und das hätte ich niemals gedacht – so auch Leser/innen im Softpornosegment ansprechen könnte. „Die 50 Farben der Lederhose“, oder so. Allerdings ist die Rezension auch ein schönes Beispiel dafür, wie man vor lauter Aufregung über ein Buch Sachen liest (und sogar wiedergibt) die gar nicht drinstehen. Dass dies alles unter dem Deckmäntelchen der Anonymität passiert, versteht sich von selbst. Man wagt offenbar nicht, zum eigenen Geschreibsel auch mit seinem Namen zu stehen …

Das Buch wurde mir als fröhlicher Alpenkrimi empfohlen. Die ersten Seiten waren dann auch entsprechend nett und unterhaltsam. Aber dann ging es auch schon los mit den Phantasien des Herrn Polizisten: auf jeder Seiten, ja, auf jeder einzelnen Seite wogt wahlweise ein Busen im Dirndlblüschen oder es baumelt was in der Lederhose, die, natürlich, „ohne was drunter“ getragen wird. Es gibt junge und alte Mädel, die sich vor dem Herrn Polizisten, diesem lieben Depp, aufreizend gebärden, ja, es wäre beinahe zu einem Wet-T-Shirt-Kontest gekommen am Bergsee!!!!!!
Wie gut, dass der Herr Polizist eine nette, dominante Lehrerin zur Gattin hat, die weiß, dass ihr Schatzerl nur im Köpfchen ein wilder Kerl ist.
Grauenhaft. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was in Herrn Dutzler so vorgeht. Ach ja, die Handlung. Die ging, man ahnt es schon, um wilden, heißen, verbotenen Sex, den die bösen Wiener auf dem Land treiben.

Tolle Rezension in der TT – motiviert und versetzt in Hochstimmung!

Herbert Dutzler: Letzter Applaus mit Zugabe

Krimiautor Herbert Dutzler lässt mit seinem Gasperlmaier den Kult-Klufti alt aussehen.

Herbert Dutzler fischt in Altaussee weiter und hat mit seinem fünften Krimi wieder einmal einen dicken Fisch an der Angel.Foto: Dutzler

© dutzler

Herbert Dutzler fischt in Altaussee weiter und hat mit seinem fünften Krimi wieder einmal einen dicken Fisch an der Angel. Foto: Dutzler

  Innsbruck – Herbert Dutzler schickt mit „Letzter Applaus“ Kommissar Kluftinger endgültig in Rente. Denn der Altausseer Postenkommandant Franz Gasperlmaier lässt seinen Allgäuer Kollegen ziemlich alt aussehen. Von wegen Klufti-Kult: So lokal und traditionell sich Gasperlmaier in seine Kriminalfälle auch hineinkniet, im Vergleich dazu ist Kluftinger einfach nur hausbacken. Seine privaten Verhältnisse wirken bereits weißbiermodrig, Gasperlmaiers Umfeld versprüht hingegen Esprit mit „Lillet Berry“-Geschmack.

Eine tote Narzissenkönigin, ein ermordeter Geschäftsführer des heftig umstrittenen Billig-Trachtengeschäfts und die Fair-Trade-Aktivistin, für die als Letzte am See die Lichter ausgehen. Dutzler hält in seinem fünften Altaussee-Krimi den Spannungsbogen hoch, streut Humor niemals seicht in die Ermittlungen ein und setzt für seine Tätersuche keine CSI-Expertisen voraus. Ihm gelingt es, mit Sprache Bilder in den Köpfen zu zeichnen, nicht nur einen Krimi zu erzählen. Also schnell einpacken und ab nach Altaussee. Die teils bizarren Mordfälle, na ja, die nimmt man in Kauf, wenn man nur endlich mit Gasperlmaier auf Streife gehen kann und im Doppelpack seine flotte Frau und die charmante Frau Doktor kennen lernen darf.

Und wie löst Gasperlmaier seine Fälle? Es gibt nicht die große Überraschung, nicht die zehnte Windung der x-ten Wendung, wie sie die Diskonter unter den Secondhand-Kriminalisten gerne vollführen. Außerdem haucht Dutzler den bereits zu Tode geschriebenen Regionalkrimis neues Leben ein, indem er nicht auf Klischees verzichtet, sondern sie authentisch macht. Umgemünzt auf Kommissar Kluftinger heißt das dann wohl „Letzter Krimi“, denn Gasperlmaier gehört die Zukunft.

(pn)

Krimi Herbert Dutzler. Letzter Applaus, Haymon Verlag, 392 Seiten, 12,95 Euro

Kurier, 10.8.2014

Veröffentlicht: 26. August 2014 in 2 News, 3 Presse, 4 Rezensionen

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