Grauen, Grusel, Gänsehaut … ab 4. Oktober!

Veröffentlicht: 5. April 2022 in 2 News, 6 Veröffentlichungen

Ich habe mich wieder einmal über einen Thriller gewagt. Hoffentlich erinnert ihr euch: In „Die Einsamkeit des Bösen“und „Am Ende bist du still“ seid ihr zwei Täterinnen gefolgt, die ihrer Familie nicht verzeihen konnten …
Und jetzt musste ich zum Abschluss dieser Trilogie noch einen männlichen Täter finden, der ebenfalls mit seiner Kindheit hadert … aber dennoch gibt es große Unterschiede, was die Motive betrifft, die Frauen und Männer zur Gewalt treiben …

Wenn die Wut die Kontrolle übernimmt. Von einem, der auszog, um dich das Fürchten zu lehren.

Der Weg eines unschuldigen Kindes zum rechtsradikalen Mörder: vorbestimmt oder frei gewählt?
Leo ist ein unschuldiges Kindergartenkind – Leo ist ein rechtsradikaler Mörder.
Sein Hass hat einen Ursprung: Leos Vater. Denn der weiß ganz genau, wie sein Sohn zu sein hat: als Kind gehorsam und ordentlich, als Erwachsener autoritär und angesehen. Leos Mutter steht daneben und fängt die Schläge ab, bevor sie Leo treffen. Aus ihr macht das eine gebrochene Frau. Und aus Leo? Welche Wahl hat er denn, als selbst gewalttätig zu werden? Sein Weg scheint vorgezeichnet, unausweichlich.
Oder hat er vielleicht doch eine Wahl? Könnte er sich gegen seinen Hass entscheiden? Es gibt Hoffnung: Marinca. Vielleicht kann sie zu ihm durchdringen. Es bleibt ihr aber nicht viel Zeit.

So nahe dran, dass es wehtut – so nachvollziehbar, dass es unheimlich ist
Die Schlinge zieht sich zu, lässt keine Luft zum Atmen. Du kannst nichts daran ändern. Dir bleibt die Luft genauso weg wie Leos Opfern. Und ihm selbst. Du bist mittendrin, die ganze Zeit dabei. In Leos Kopf. In seinem Denken. In seiner zunehmenden Paranoia. Du kannst mit ihm gehen, jeden Schritt von der Unschuld zur Schuld. Und du kannst jeden Gedanken nachvollziehen – auch wenn du das gar nicht willst.

Düster und verstörend
In seinem neuen Roman gelingt Herbert Dutzler etwas Außergewöhnliches: der verstörende Einblick in den Kopf eines Täters – in einen Weg, der unaufhaltsam in eine Richtung führt. In Richtung der Zerstörung anderer und von sich selbst.

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